Akwakwaa

 

Das Kinderheim - Nyamekye Children's Home

    

Charity „Madam“ Mensah ist eine Ghanaerin, die vor einigen Jahren ihren Traum verwirklichte, Kindern, die niemanden haben, ein schönes Zuhause zu bieten. Sie gründete ein Kinderheim und nannte es Nyameyke Children’s Home. „Nyamekye“ bedeutet „Gottes Geschenk“.

Alles begann mit 20 Kindern. Mittlerweile leben knapp 100 Jungen und Mädchen im Alter von 3 Monaten bis zu 14 Jahre bei Madam und ihren Helfern.

Seit Juli 2007 kommen freiwillige Helfer aus aller Welt nach Akwakwaa. Eine der ersten war Eveline Dürr aus der Schweiz. Im Sommer 2009 konnte sie schliesslich mit ihrer Freundin Zoé Castillo nach Ghana zurückkehren und das Kinderheim für einige Wochen besuchen. Vieles hatte sich verändert in Akwakwaa. Dank Hilfe aus der Schweiz und anderen Volunteers konnten die Lebensumstände der Kinder um einiges verbessert werden.

Ein grosses Schlafgebäude bildet das Zentrum des Waisenhauses. Hier schlafen die meisten der Kinder in zwei Massenschlägen, einer für die Jungs und einer für die Mädchen. Zudem stehen auf dem Grundstück des Heims eine grosse Küche und ein Esssaal sowie 5 Klassenzimmer, in welchen sowohl Kinder aus dem Heim als auch Kinder aus dem Dorf zur Schule gehen. Einige der älteren Kinder erhalten die Möglichkeit eine Schule ausserhalb des Heimes zu besuchen. Dies ist dank Geldspenden, die wir erhalten, machbar. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft die weiterführenden Schulen oder Lehren der Kinder garantieren können - an dieser Stelle, ein grosses Dankeschön an alle Mitglieder des Vereins Friends of Akwakwaa und die Schulpatenschaften, die bereits bestehen.

 

Das Dorf

Im Süden von Ghana, etwa zwei Stunden Fahrt mit dem Trotro (Ghanaischer ÖV) von der Hauptstadt Accra entfernt liegt das kleine Dorf Agona Akwakwaa. Für Ghana kundige Menschen mag Agona Swedru, welches in der Nähe von Akwakwaa liegt, ein Begriff sein.

Die Umgebung rund um Akwakwaa ist gezeichnet von einer Busch- und Palmenlandschaft. Es fliesst ein grosser ruhiger Bach durch das Dorf, welcher von vielen Bewohnern als Waschstelle benutzt wird.


Die Bevölkerung in Agona Akwakwaa lebt ein sehr bescheidenes Leben. Die meisten von ihnen arbeiten als Angestellte auf grossen Plantagen in der Umgebung. Da es nicht viele andere Beschäftigungsmöglichkeiten gibt, versuchen viele der jungen Leute aus Akwakwaa ihr Glück in den grösseren Städten.